Stilvoll Gäste bewirten mit der eigenen Hausbar

Mittwoch, 24. Juni 2020

Stilvoll Gäste bewirten mit der eigenen Hausbar

Eine eigene Hausbar ist etwas Schönes, die Planung kann aber im ersten Moment auch überwältigend sein. Lesen Sie hier, wie Sie unkompliziert mit der eigenen Hausbar starten können.

Es hat eine ganz eigene Art von Stil, wenn man Gäste zu sich nach Hause einlädt und diese dann mit einem köstlichen Cocktail aus der eigenen Hausbar begrüßt - und auch nach einem langen Arbeitstag ist es gemütlich, sich mit dem frisch gezauberten Lieblingscocktail auf die Terrasse oder den Balkon zu setzen, die Füße hochzulegen und es sich gut gehen zu lassen.

Damit dieser Traum wahr wird, braucht es zunächst einmal Platz für eine Bar. Ist dieser vorhanden, geht es um die Frage der Barausstattung. Und hier ist die Auswahl an unterschiedlichen Werkzeugen und Möglichkeiten schier unendlich groß. Glücklicherweise ist der erste Schritt zum persönlichen Barvergnügen nicht schwer.

Was sind Ihre Vorlieben

Es gibt auf der Welt unzählige Spirituosen und andere Getränke. Natürlich ist es vollkommen unrealistisch, alles in Ihrer Bar zu haben - und das brauchen Sie glücklicherweise auch nicht. Ihre Bar sollte sich zuallererst nach Ihrem persönlichen Geschmack richten. Dann ist es vorteilhaft, wenn Sie sich über die Vorlieben Ihrer Gäste schlau machen. Kaufen Sie nur Getränke, die auch tatsächlich getrunken bzw. als Zutat für Cocktails verwendet werden. Was nützt es schließlich, einen Flasche hervorragenden Whiskey in der Bar zu haben, wenn niemand ihn trinkt?

Jede Flasche, die in Ihrer Bar steht, kostet nicht nur Geld, sondern auch Platz - Platz, den Sie dann nicht mehr anderweitig verwenden können. Wenn Sie für Ihre Bar einkaufen, sollten Sie folgende Frage immer im Hinterkopf behalten: “Bin ich mit dem Angebot in meiner Bar zufrieden und kann ich meinen Gästen das anbieten, was sie gerne trinken?” Achten Sie einfach darauf, was Ihre Freunde regelmäßig in Bars bestellen, dann wissen Sie, was Sie benötigen und was nicht.

Das ist die einfachste Möglichkeit, um auch mit wenig Platz ein Bar zu schaffen, mit der jeder zufrieden ist.

Zubehör: Was ist wirklich essentiell?

Natürlich brauchen Sie in einer Bar ganz spezielles Zubehör, ob das nun ein Cocktailshaker oder einfach nur ein Flaschenöffner/Korkenzieher ist - manche Dinge sollten aber einfach nicht fehlen. Am wichtigsten ist der eben erwähnte Shaker, denn ohne ihn fängt das Cocktailvergnügen erst gar nicht an. Die zwei gängigsten Shakervarianten sind der klassische und der Boston-Shaker. Ein Jigger, also ein Messgerät, mit dem Sie die richtige Flüssigkeitsmenge der einzelnen Cocktailzutaten unkompliziert messen können, ist auch wichtig. Mit einem Barsieb gießen Sie den fertigen Cocktail aus dem Shaker ins Glas, ohne dabei Eis- bzw. unerwünschte Fruchtstücke auszuleeren.

Mit einem Barlöffel können Sie ebenfalls Mengen abmessen bzw. mit dem anderen Ende auch Zutaten wie Limetten oder Kräuter andrücken, damit die Geschmacksaromen zur vollen Geltung kommen. (Jigger, Sieb und Stößel gibt es häufig auch als Set zu kaufen.) Zu guter Letzt sollten Sie sich einen stilvollen Eiseimer mit passender Eiszange besorgen und auch ein paar Cocktailgläser. Schließlich braucht ein echter Cocktail auch ein passendes Glas.

Abschließend noch ein kleiner Tipp: Es ist besser, wenn Sie Ihre Bar Stück für Stück aufbauen, statt gleich am Anfang alles einzukaufen. Sie wissen schließlich nicht, welche Getränke Sie später regelmäßig brauchen. Es reicht, wenn Sie zu Beginn Zutaten in der Bar haben, mit denen Sie eine Handvoll Cocktails zubereiten können und einfach eine Grundausstattung an Zubehör. Mit der Zeit merken Sie dann von selbst, ob noch etwas fehlt bzw. wo Anpassungen sinnvoll sind. Schritt für Schritt heißt die Devise.