Prinzipien des Feng Shui

Dienstag, 14. Mai 2019

Prinzipien des Feng Shui

Einfache Tipps für schöneres Wohnen

Sie möchten Ihre vier Wände wohnlicher machen und ihnen eine bessere Atmosphäre verleihen? Dann sind Sie beim Feng Shui richtig, denn bei dieser daoistischen Lehre aus China geht es um die Harmonisierung des Menschen mit seiner Umgebung, durch eine besondere Gestaltung der Wohnräume.

Hier möchten wir Ihnen ein paar Grundregeln zeigen, wie Sie ganz einfach und ohne fremde Hilfe Ihr Heim nach den Prinzipien des Feng Shuis gestalten können. Aber keine Sorge, Sie müssen jetzt nicht gleich losziehen und Klangspiele, Buddhas und Co. kaufen. Beim Feng Shui geht es zunächst um die kleinen Dinge, die in Summe aber große Wirkung zeigen. Natürlich können Sie einen Buddha aufstellen, wenn Sie möchten – nichts spricht dagegen; er ist nur nicht nötig für Feng Shui.

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Prinzip Nummer eins ist ganz einfach: gestalten Sie alle Räume so, dass Sie Ihnen gefallen. Schließlich ist es Ihre Wohnung und Sie sollen sich wohlfühlen darin – also richten Sie sie auch so ein.

Licht ist gut

Arbeiten Sie mit Licht, das hat große Wirkung. Mit dem richtigen Licht kann man toten Räumen neues Leben einhauchen. Je heller die Wohnung ist, desto besser unsere Stimmung während des Tages, je dunkler sie in der Nacht ist, desto besser schlafen wir. Am besten ist übrigens warmes Licht mit einem hohen Anteil an Orange.

Vergessen Sie dabei nicht auf Vorräume, Gänge … Alles sollte hell und freundlich sein.

Vorhänge öffnen

Am Tag sollten Vorhänge immer geöffnet sein, zumindest teilweise. Über die “Augen des Hauses”, die Fenster, kommt viel Chi in die Räume. Nutzen Sie dieses Potenzial.

Freie Mitte

Jeder Raum braucht nach den Prinzipien des Feng Shuis eine freie Mitte, denn hier verteilt sich die Energie. Ist die Mitte belegt, sollte zumindest ein anderer freier Raumbereich vorhanden sein.

Gerüche bewusst einsetzen

Düfte beeinflussen uns, das ist allgemein bekannt. Warum setzen wir sie dann aber nur so selten bewusst ein, um uns in bessere Stimmung zu versetzen oder uns zu beruhigen? Jasminduft hellt z. B. das Gemüt auf, Lavendel hilft bei Stress. Nutzen Sie Düfte bewusst.

Achtung Spiegel

Spiegel können im Feng Shui vielseitig eingesetzt werden. Sie erweitern Räume, schützen vor Energieblockaden und erhalten positive Energie. Wichtig ist dabei nur, dass man sich Gedanken darüber macht, wo man den Spiegel am besten platziert. An den falschen Stellen entfalten Spiegel nämlich die gegenteilige Wirkung.

Weniger ist mehr

Beim Feng Shui geht es auch immer darum, dass Energie, Chi genannt, ungehindert fließen kann. Eine vollgeräumte Wohnung behindert den Energiefluss jedoch. Dann heißt es aufräumen, entrümpeln und ausräumen. Vergessen Sie dabei nicht auf Keller und Dachboden. Das sind die Orte, wo die Vergangenheit am präsentesten ist. Räumen Sie alles aus, was Sie im letzten Jahr nicht benutzt haben (außer es hat besonderen emotionalen Wert für sie). Damit belasten all die Gegenstände uns nicht mehr.

Pflanzen

Gesundes Grün und bunte Blüten tun der Raumenergie gut. Sollten Sie keinen grünen Daumen haben, tun es auch Naturmotive als Bilder an der Wand.

Sitz- und Rückzugszonen schaffen

Je mehr Sitz- und Rückzugszonen Sie in Ihrer Wohnung haben, desto wohnlicher wird sie. Diese Zonen sind vor allem im Wohnzimmer wichtig, damit sich die Familie dort treffen kann und auch Gäste es gemütlich haben.

Ein Schritt nach dem anderen

Gehen Sie es langsam an, ändern Sie einen Raum nach dem anderen und auch hier immer Schrittweise. So können Sie Änderungen, die nicht die gewünschte Wirkung bringen, wieder ohne großen Aufwand rückgängig machen.